24.07.2017
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Aktuelles

Unicef beklagt hohe Kinderarmut

München - Das Einkommen der Eltern ist nicht das einzige Problem: Regelmäßige Freizeitaktivitäten, zwei Paar Schuhe oder einen ruhigen Arbeitsplatz für die Hausaufgaben - laut einer Unicef-Analyse haben viele Kinder in Deutschland keinen Zugang zu solch grundlegenden Dingen. Deutschland liegt, wie schon in früheren Studien, bei der relativen Kinderarmut unter den Industrienationen im Mittelfeld. Trotz leichter Verbesserungen kommt es unter den 35 Industrienationen nur auf Platz 13, wie eine neue Auswertung statistischer Daten durch die Kinderhilfsorganisation Unicef ergeben hat. In Deutschland lebten demnach 8,5Prozent der Kinder in relativer Armut. Auf den vordersten Plätzen stehen wie immer die skandinavischen Länder. 

Außer den Einkommen wurden diesmal auch 'besondere Mangelsituationen' statistisch ausgewertet, mit einem sogenannten 'Index der Entbehrungen'. Aus den Daten, die 2009 von der EU erhoben wurden, lässt sich zum Beispiel erkennen, dass es hierzulande am häufigsten an regelmäßigen Freizeitaktivitäten mangelt, zum Beispiel in Sportvereinen oder Musikschulen (6,7 Prozent). Etwa fünf Prozent der Jugendlichen haben keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen können, drei Prozent leben in einem Haushalt ohne Internetanschluss. Eine 'besondere Mangelsituation' liege laut Unicef bei 8,8 Prozent der Jugendlichen vor - also bei knapp 1,2 Million Mädchen und Jungen. Rumänien schneidet bei beiden Wegen, Kinderarmut zu erfassen, am schlechtesten ab. caja  (Quelle: Süddeutsch.de)

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