24.07.2017
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Aktuelles

Jedes zehnte Kind leidet an depressiven Symptomen

Noch vor 20 Jahren hielt die Wissenschaft es nahezu unmöglich, dass Kinder an Depressionen erkranken können – die Realität hat die Wissenschaft nun überrollt. Laut Thomas Schmelzer, Psychologe und Leiter der Caritas-Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Neumarkt (Oberpfalz) sind bereits mehr als fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland an einer schweren Depression erkrankt. Etwa zehn Prozent zeigten laut Untersuchungsergebnissen deutliche depressive Symptome. Als Ursachen dafür nennt Schnelzer falsche Erziehungsstile und auch gesellschaftliche Entwicklungen wie häufige Trennungen und Scheidungen der Eltern, fehlende familiäre Netzwerke, Leistungsdruck sowie einen Verlust an Werten und religiöser Orientierung. Eltern rät der Psychologe, sich Zeit für ihr Kind zu nehmen. Ja, manchmal wäre es ganz einfach. Es ist in dem Zusammenhang schon nahezu fahrlässig, dass die Politik trotz solcher Erkenntnisse nach wie vor daran arbeitet, dass Eltern immer weniger Zeit mit ihren Kindern verbringen.

Hier der Link zu dem Artikel: http://www.welt.de/regionales/muenchen/article106649266/Jedes-zehnte-Kind-leidet-an-depressiven-Symptomen.html

Zum ähnlichen Thema darf ich noch einmal an den vor nicht allzu langer Zeit erschienenen Jahresbericht der AOK plus erinnern, wonach jetzt bereits 25 Prozent aller Kinder unter 12 Jahren in Sachsen in psychologischer Behandlung sind. Der Vorstandsvorsitzende der AOK Plus, Rolf Steinbronn, sprach von "schier unfassbaren Zahlen". Die Tendenz ist zudem steigend. Es sei beängstigend, dass allein die Versicherten unter 18 Jahren seiner Krankenkasse im Jahr 2011 für 3,5 Millionen Euro Psychostimulanzien verordnet bekommen hätten. Der Dresdner Mediziner Peter Schwarz kritisierte, dass Kinder mit Medikamenten "schulfähig gemacht" würden. "Sächsische Kinder nehmen jedes Jahr 1,1 Tonnen Ritalin ein", verdeutlichte Schwarz die Zahlen. Das sei nicht zu tolerieren.

Ich würde zum Thema noch hinzufügen, dass in Sachsen 81,4 Prozent aller Kindergarten-Kinder ab drei Jahre eine Kita mit Ganztagsangebot besuchen, in der sie mehr als sieben Stunden täglich betreut werden. Deutschlandweit liegt Sachsen damit auf Platz 2 hinter Thüringen (90,7 Prozent). Im Vergleich dazu haben die alten Bundesländer Quoten von unter 50 Prozent. Sachsens Kultusminister Roland Wöller sonnt sich in den Zahlen, die ihn begeistern: „Die Ergebnisse zeigen, der Ausbau der Kindertageseinrichtungen als ganztägige Bildungsorte ist in Sachsen erfolgreich verlaufen. Damit schaffen wir die Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf". Von allen Ländern habe Sachsen in den Jahren 2007 bis 2010 die höchste Steigerung bei der Ganztagsbetreuung erzielen können: von 66,4 auf 81,4 Prozent. Im gleichen Zeitraum hat sich aber auch laut Krankenkasse AOK plus die medikamentöse Behandlung von Kindern in Sachsen auf 1,1 Tonnen Ritalin verdoppelt. Herzlichen Glückwunsch Herr Wöller!

Anbei ein Bericht des MDR zu dem Thema: http://www.mdr.de/sachsen/gesundheitsreport-aok100.html

Soweit die Informationen von Frau Kelle.. www.frau2000plus.net aber

ob die nachstehende Studie nur ganz zufällig zu Ungunsten von Ostdeutschland ist?

Der Anteil von Schülern ohne Hauptschulabschluss ist in Ostdeutschland deutlich höher

als in Westdeutschland. Das ist das zentrale Ergebnis einer veröffentlichten Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Danach blieben im Jahr 2008 in Mecklenburg-Vorpommern fast 18 Prozent der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss. In Baden-Württemberg waren es nur rund fünfeinhalb Prozent...

http://www.stern.de/panorama/studie-deutlich-mehr-schueler-ohne-abschluss-in-ostdeutschland-1611901.html

 

Quelle: www.frau2000plus.net

 

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