22.08.2017
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Aktuelles

Sexueller Missbrauch. Die Aufarbeitung ist offensichtlich unerwünscht.

Der Missbrauch in der katholischen Kirche, war ein Skandal, der vor fünf Jahren durch die Kirche selbst bekannt wurde. 
Bis etwa 2010 gab es sehr oft nur Vertuschung und Verharmlosung. Die breite Öffentlichkeit dachte sich so nach dem Motto, wie Christian Morgenstern es im Gedicht formuliert: "Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf." 

„Niemand konnte sich offenbar so recht vorstellen, in welchem Ausmaß Erwachsene Kinder missbrauchen. Dieser Missbrauch geht aber weiter." Es fehlen Therapieplätze und es fehlt vor allem Geld! 

Von der katholischen Kirche wurde als eine "Anerkennungsleistung" eine Summe von bis zu 5000 Euro angeboten. 
5000 Euro für eine lebenslang zerstörte Kinderseele!

Die Hoffnungen vieler Opfer ruhen auf einer Kommission, die 2016 ihre Arbeit aufnehmen soll. 

Aber seit 24 Jahren wartet schon ein Opfer auf ein Ergebnis der Aufarbeitung seines Falls. Bisher leider Fehlanzeige. Es sind viele, die es leider immer wieder erleben, dass der Täterschutz besser funktioniert.

Der "Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch" aus den Jahren 2010 und 2011 unterstützte unter anderem die Einrichtung eines Entschädigungsfonds mit einem Volumen von 100 Millionen Euro, an dem sich je zur Hälfte der Bund und die Länder beteiligen sollten. Der Bund, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern haben gezahlt. Die anderen Länder nicht. 

Aus welchen unersichtlichem Gründen wird die Zahlung von den anderen Ländern verweigert?  

Oder werden die Programme zur Frühsexualisierung unserer Kinder davon bezahlt? 

Wir fordern die Landesregierung in NRW auf,  sich umgehend an diesem Fond zu beteiligen und die Programme zur Frühsexualisierung unserer Kinder sofort einzustellen.

NRW würde damit auch ein Signal an die anderen noch zögernden oder verweigernden Länder senden. 

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