25.04.2017
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Aktuelles

Mau (l)t nicht rum, viele haben diesen Quatsch gewählt!

Die Maut soll nun kommen.

Bei In- und Ausländern sind folgende Preise für die Jahresvignetten geplant.

Ältere Autos mit den Schadstoffklassen eins bis drei sind pro 100 angefangenen Kubikzentimetern Hubraum 6, 50 Euro bei Benzinern und 9,50 Euro bei Dieselfahrzeugen.  
 
In den umweltfreundlicheren Schadstoffklassen vier und fünf betragen die entsprechenden Sätze  2,- Euro bei Benzinern  und 5,- Euro bei Dieselfahrzeuigen.
 
 In der klimafreundlichsten Schadstoffklasse sechs kommt man auf 1,80 Euro beim Benziner und 4,80 Euro bei Diesel pro 100 Kubikzentimeter.
 
Der absolute Höchstpreis der Jahresvignette liegt bei 130 Euro. Was rechnerisch darüber läge, wird gekappt.
 
Das Ministerium nennt für die Verrechnung der Abgabe mit der Kfz-Steuer bei Deutschen einige Beispiele. So würde bei einem Golf 5 Diesel, Baujahr 2009, mit 1896 Kubikzentimetern die Maut 130 Euro betragen. Die Kfz-Steuer liegt bei dieser Maut jetzt bei 293,36 Euro und würde dann um die 130 Euro der Vignette gekürzt auf 163,36 Euro. Die Gesamtkosten des Halters blieben somit gleich.
 
Kein deutscher Fahrer soll unterm Strich mehr berappen.
 
Faktisch zahlen nur Ausländer, nämlich die Preise von Vignetten entweder für zehn Tage (zehn Euro), für zwei Monate (22 Euro) oder für ein Jahr. Bei dieser Jahresvignette sind die Preise nach den Schadstoffklassen der Autos gestaffelt.
 
Deutsche müssen zwar auch Maut entrichten, nämlich in Form einer für alle verpflichtenden Jahresvignette bei Pkw bis 3,5 Tonnen sowie Wohnmobilen. Aber diese Mautkosten werden den Deutschen vollständig bei der Kfz-Steuer erstattet.
 
Motorräder sind nicht mautpflichtig. Ebenso wenig Krankenwagen oder Feuerwehrfahrzeuge. Auch Elektrofahrzeuge bleiben mautfrei. Und wer als Körperbehinderter von der Kfz-Steuer befreit ist, zahlt ebenfalls keine Infrastrukturabgabe.
 
Errechnet wurde eine Einnahme von 37 Milliarden Euro.
 
Aber weil davon drei Milliarden durch Deutsche gezahlt werden, die ja bei der Kfz-Steuer in der gleichen Höhe entlastet werden, kommt es real nur auf die Ausländer an. Hochgerechnet erwartet man also eine Mehreinnahme von 700 Millionen Euro.
 
Der Verwaltungsaufwand wird sich jährlich auf schätzungsweise 260 Millionen Euro belaufen. Bleiben eine zu erwartende Mehreinnahme von 440 Millionen Euro.
 
Die Vignette soll aber nicht als Aufkleber eingeführt werden, sondern mittels eines Kennzeichenerfassendes elektronischen System.
 
Die Einrichtungskosten werden sich schätzungsweise einmalig auf ca. 500 Millionen Euro belaufen. Bleibt doch dadurch schon mal im ersten Jahr ein Minus von 160 Millionen Euro. Nur 60 Millionen Euro Minus im ersten Jahr, ist doch schon mal ein toller Start. In den folgenden Jahren werden sich die jährlichen Verwaltungskosten durch steigende Personalkosten, Wartungskosten und Ausfallkosten erheblich erhöhen. Unterm Strich rechnen wir mit einem Bürokratischen Aufwand und einer NULL Nummer.
 
Im Jahre 2011  beliefen sich,  die unter dem Vorwand des Straßenbaus eingetriebenen öffentlichen Zwangsabgaben auf ca. 52 Mrd. EUR jährlich. Dem gegenüber standen Ausgaben für den Straßenbau von lediglich 17 Mrd. EUR.  Daher ist es doch ein blanker Hohn wenn nun die Maut als Vorwand für den Straßenbau eingeführt wird,  damit sich auch Ausländer an den Kosten beteiligen.  Die Einnahmen werden durch Bürokratie aufgezehrt.  Einige Firmen werden aber gut daran verdienen und die nächste KFZ Steuererhöhung kommt bestimmt.  Wetten.
 
Wenn einer Mau(l)(t) en darf dann ich, denn ich habe diesen Quatsch nicht gewählt.                                                                 
Meine Wählerstimme hat unsere Familien-Partei Deutschlands bekommen.

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