25.06.2017
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Aktuelles

Kinderärmstes Land Europas

Trotz Elterngeld und Steuerentlastungen ist Deutschland das kinderärmste Land Europas. Ganz anders sieht es in Frankreich, Großbritannien – und vor allem in der Türkei aus.
In Deutschland leben immer weniger Kinder. Besonders in Ostdeutschland ist die Zahl nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stark zurückgegangen. Nach den Ergebnissen des Mikrozensus lebten im Jahr 2010 rund 13,1 Millionen Minderjährige in Deutschlands Haushalten. Vor zehn Jahren, im Jahr 2000, war diese Zahl um 2,1 Millionen höher.

Gemessen an der Gesamtbevölkerung wachsen in Deutschland so wenig Kinder und Jugendliche auf wie in keinem anderen Land Europas. Nur 16,5 Prozent der über 81 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind jünger als 18 Jahre. Der Präsident des Statistischen Bundesamts, Roderich Egeler, sprach vom „kinderärmsten Land Europas“. Während in Westdeutschland die Zahl der Kinder seit 2000 um zehn Prozent gesunken ist, waren es in Ostdeutschland 29 Prozent.

Türkei hat höchsten Kinderanteil

Im Nachbarland Frankreich liegt der Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung bei über 22 Prozent. Dort wird bereits seit den frühen 1980er-Jahren versucht, mit gezielter Familienpolitik die Geburtenrate zu steigern. Aber auch Großbritannien, die Niederlande sowie die skandinavischen Länder kommen auf einen Anteil von über 20 Prozent. Die meisten Kinder und Jugendlichen leben in der Türkei. Fast jeder dritte (31,2 Prozent) der über 72 Millionen Türken ist jünger als 18 Jahre.

Jedes sechste Kind von Armut bedroht

15 Prozent der in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen gelten dem Bericht zufolge als armutsgefährdet. Das bedeutet, dass das Nettoeinkommen in ihrem Elternhaus unter dem Schwellwert von 11 151 Euro pro Jahr liegt. Die meisten armutsgefährdeten Kinder leben in Haushalten von Alleinerziehenden. Mehr als jedes dritte Kind, dass nur von Mutter oder Vater betreut wird, gilt als armutsgefährdet.

(Quelle: Focus online)

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