20.10.2017
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Aktuelles

Immer Ärmer trotz Arbeit – Konzerngewinne sprudeln – Zeit zu handeln

OECD Ländervergleich zeigt auf das gerade in NRW die Armut rasant anwächst.

Eine OECD Studie legt offen das in NRW die Armut mehr als doppelt so schnell wächst wie im Bundesdurchschnitt. Innerhalb eines Jahres stieg der Anteil armer Menschen um 5% und in den vergangenen 7 Jahren um insgesamt 23%. Während im Ruhrgebiet die Armutsquote schon seit vielen Jahren überdurchschnittlich groß ist wird nun auch zunehmend der Großraum Köln/Düsseldorf zur Problemregion.

Als Arm gelten übrigens Menschen die von weniger als 60% des Durchschnittseinkommens leben müssen.

Auf der einen Seite sprudeln Konzerngewinne und herrscht Rekordbeschäftigung, auf der anderen Seite werden Arbeitnehmer zunehmend von dieser Entwicklung abgehängt und verdienen so wenig dass es kaum genug zum Leben ist. Allein in Köln und Düsseldorf ist in den letzten 7 Jahren die Armutsquote um sage und schreibe 31,5% jeweils angestiegen. NRW ist nicht nur ein Schlusslicht, sondern das Abgleiten in die Armut ist rasant schnell und erschreckend hoch im Vergleich zu anderen Bundesländern. Rot / Grün hat abgewirtschaftet, dank einer mangelhaften Wirtschaft - und Sozialpolitik. NRW muss handeln, die Menschen in NRW müssen handeln, Sie müssen handeln!  Wir brauchen mehr als einen Mindestlohn. Der Mindestlohn holt niemanden aus der Armutsfalle heraus. Wir brauchen eine Offensive gegen prekäre Arbeit wie Leiharbeit und Missbrauch von Werksverträgen und dazu klare Regelungen das Menschen in Arbeit von den sprudelnden Konzerngewinnen partizipieren.

Es muss ein Grundrecht sein von seiner täglichen abgeleisteten Arbeit auch angemessen leben zu können.  
Vom Grundsatz her ist Deutschland zwar ein reiches Land und im Schnitt werden pro Jahr und Einwohner gut 30 000 Euro erwirtschaftet. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass lediglich 10 % der Menschen in unserem Land gut 60% aller Vermögen gehört. 42 Millionen Menschen stehen in Arbeit, das ist Rekordverdächtig. Die Armut trotz Arbeit galoppiert jedoch seit Jahren voran. Sicherlich leiden wir nicht an Hunger wie in der dritten Welt, aber immer mehr junge Menschen in Deutschland kennen keine geregelte Beschäftigung und wachsen zunehmend orientierungslos ohne  Hoffnung auf. Kriminalität und Suchtverhalten sind die direkten Folgen. Mangelhafte Wertevorstellungen, Perspektivlosigkeit, und Resignation tun ihr übriges. Es muss ein Ruck durch unsere Gesellschaft gehen. Die Menschen in unserem Land müssen erkennen, dass sie sich diese Verhältnisse nicht gefallen lassen müssen. Es gibt viel „schnelles“ Geld bei den Konzernen und zu wenig Partizipation der Arbeitnehmer am Gewinn.

Wir von der Familien-Partei Deutschlands in NRW wollen das Ruder herumreißen und verlangen klare Arbeitsmarktpolitische Regelungen zum Wohle aller Menschen in NRW. Die weitere Umverteilung von Unten nach Oben muss gestoppt werden.  Von Arbeit muss man wieder leben können, das muss das gesamtgesellschaftliche Ziel sein. Helfen Sie mit, stärken Sie unsere Partei mit Ihrer Mitgliedschaft und setzen Sie damit auch ein deutliches Zeichen für mehr Mitbestimmung, bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Entlohnung. Die Menschen in NRW haben eine bessere Politik verdient. Das wird sich jedoch erst ändern, wenn gerade die kleineren Parteien wachsen um mehr Druck auszuüben. 2,-€ Mitgliedsbeitrag für unsere Zukunft in NRW ist doch wirklich nicht zu viel verlangt!

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