23.09.2017
Besucher Gesamt
Online:
3
Besucher heute:
18
Besucher gesamt:
118.725
Zugriffe heute:
22
Zugriffe gesamt:
279.900
Besucher pro Tag: Ø
51
Zählung seit:
 22.05.2011

Aktuelles

Hilfe und Beitrag zum Umweltschutz!

Mitglieder der Familien – Partei verschiedener Religionszugehörigkeit unterstützen Projekt Tafita in Madagaskar.

Bertrand Ogilvie Tafitasoa, kurz Tafita, hat für ein Jahr als Missionar auf Zeit auf dem Jugendbauernhof in Hardehausen (Warburg) gearbeitet.
Dabei hat er Kinder und Jugendliche bei der Arbeit im Garten, im Stall, auf dem Feld und im Wald angeleitet.
Er hat das Jahr auch genutzt, um Ideen für seine Arbeit als Agrartechniker in Madagaskar zu sammeln (u.a. Besuche bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, Betriebsbesichtigungen, Literaturstudien etc.). Unsere Mitglieder haben ihn mehrmals unterstützen  können, er hat es auch nicht an der nötigen Gegenhilfe fehlen lassen.  
Sein freundliches hilfsbereites Wesen  macht ihn einfach sympathisch.  

Bei einer Präsentation seines Landes in Kassel haben wir sein Land, voller Wunder, Gefahren und geheimnisvoller Natur ein Stück kennen lernen dürfen.  

Doch unser und sein Weg geht weiter:  
Unser Weg vor die Flimmerkiste, den Computer oder in den nächsten Urlaub?  
Sein Weg ging zurück in seine Heimat, um dort Menschen helfen zu können.  
Schon in Deutschland gab es über Weihbischof König einen Kontakt zu Bischof Benjamin Ramaroson aus der Diözese Farafangana an der Südostküste Madagaskars. Dieser Bischof ist voller Tatendrang, das Leben der Menschen in seinem Bistum nicht nur spirituell sondern auch handfest zu unterstützen und zu Eigenverantwortlichkeit und Selbsthilfe anzuleiten.    

Bertrand Ogilvie Tafitasoa, kurz Tafita, er ist 27 Jahre alt.

Tafita ist  nun seit einem Monat in der Diözese Farafangana als Agrartechniker angestellt.  
So ist es sicher interessant, ein wenig über diese „Grüne Diözese" zu erfahren. Bischof Benjamin Ramaroson wünschte sich zum Bistumsjubiläum von seinen Gläubigen ein besonderes Geschenk: Jeder Getaufte möge 5 Bäume pflanzen und das 5 Jahre lang. Bei 100.000 Katholikinnen und Katholiken kommen da rein rechnerisch eine Menge Pflanzen zusammen.
Doch warum?
Die Region an der Südostküste ist noch relativ dicht bewaldet (ca. 40 % der Fläche). Doch allein im letzten Jahrzehnt ist der Wald um 10 % geschrumpft. Zum einen durch Holzeinschlag aber auch durch Buschfeuer, die oft von Menschen gelegt werden, um auf den verbrannten Waldflächen für einige Jahre  Ackerbau zu betreiben.  
Zum anderen ist die Insel Madagaskar vor der südostküste Afrikas ist schon seit Jahrmillionen vom Festland getrennt und hat daher ein einzigartiges Ökosystem entwickelt. Viele der Tier- und Pflanzenarten – wie zum Beispiel die Lemuren – findet man weltweit nur in diesem Naturparadies. Aber illegaler Holzeinschlag seltener Tropenhölzer, die anschließend international exportiert werden, ruiniert das Ökosystem und gefährdet sehr das fragile Gleichgewicht auf der Insel.  

Doch dort, wo der Wald weg ist, ist die Erde schutzlos dem Tropenregen und den damit verbundenen Wassermassen ausgeliefert. Erosion ist ein großes Problem und nachhaltige Landbewirtschaftung ist nur mit entsprechendem Boden möglich.  

Tafita arbeitet daher zunächst in dem Aufforstungsprojekt, das auch eine Baumschule beinhaltet.  
Einige unserer Mitglieder beteiligen sich an den Kosten dieses und später auch an den Kosten für andere Projekte.

Wer uns dabei auch unterstützen möchte kann gerne eine Spende an das Konto der Katholischen Kirchengemeinde Bonenburg bei der Vereinigten Volksbank eG Warburg (BLZ: 47460028) Kontonummer: 10057041 überweisen. Kennwort: Freunde von Tafita.  Eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden.    

Zurück