22.08.2017
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Aktuelles

Familien werden ausgeschlossen

Der Sonntag gehört den Familien. Wenn die Arbeit ruht, ist endlich Zeit, gemeinsam etwas zu unternehmen.

Ein Ausflug in den Zoo, ein Picknick im Grünen oder eben der Besuch im Schwimmbad. Letzteres ist in Pinneberg nach der Einführung einer Frauenbadestunde nur noch eingeschränkt möglich. Väter und Vierjährige müssen zwischen 8.30 und 11 Uhr draußen bleiben. Denn die Regelung trifft auch Jungen, die älter als drei Jahre alt sind. Ein Irrsinn. Die Stadt möchte so Frauen einen Schutzraum schaffen, in dem sie ohne sich belästigt zu fühlen, baden können. Und die Stadtwerke hoffen auf Mehreinnahmen, indem sie neue Zielgruppen anspricht. Das Konzept kann nicht aufgehen, wenn dafür Familien auseinander gerissen werden. Das zeigt auch die Wut vieler Stammgäste, die ihre Dauerkarten zurückgegeben haben und nun gar nicht mehr ins Schwimmbad Pinneberg kommen wollen. Verständlicherweise. Jahrelang funktionierte der Betrieb auch ohne Trennung der Geschlechter. Woher also der plötzliche Sinneswandel? Ein zusätzliches Angebot sollte geschaffen werden. Dann aber bitte an einem anderen Tag und nicht auf dem Rücken der Familien.

(Quelle: Hamburger Abendblatt)

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