23.09.2017
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Aktuelles

Dubiose Verbindung: Warum Jürgen Trittin eine neue Pädophilie-Debatte erwarten könnte

In einem ereignislosen Wahlkampf war es zum Ende hin das Aufregerthema schlechthin. Eine Woche vor der Bundestagswahl wurde bekannt, dass Jürgen Trittin Anfang der 80er-Jahre als Verantwortlicher in Sachen des Presserechts für ein grünes Wahlprogramm auftrat, in dem gefordert wurde, "einvernehmlichen" Sex zwischen Kindern und Erwachsenen straffrei zu stellen.

Trittin selbst hat solche Forderungen zwar nie unterstützt. Er ist ihnen aber auch nicht entschieden genug entgegen getreten, obwohl er die Möglichkeiten dazu gehabt hätte. Die Diskussion um pädophile Umtriebe in den frühen Jahren der Grünen und der achtlose Umgang mit dem Thema in der Gegenwart gelten als Hauptgründe für das schlechte Abschneiden der Partei der der Bundestagswahl.

Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet, hat Trittin nun ein weiteres Problem im Rahmen dieser Debatte. Der ehemalige Parteichef sitzt im Beirat einer niedersächsischen "Heimvolkshochschule" mit dem Namen "Akademie Waldschlösschen", die sich der sexuellen Aufklärung verschrieben hat. Einer seiner Beiratskollegen ist der Bremer Soziologe Rüdiger Lautmann.

Lautmann verteidigte Pädophile noch im Jahr 2003

Der Name Lautmanns taucht auch im Aufarbeitungsbericht der Grünen zur pädophilen Vergangenheit der Partei auf. Demnach soll der Wissenschaftler in den 70er-Jahren ein Mitstreiter von Helmut Kentler gewesen sein, Kentler gilt als Schlüsselfigur im Zusammenhang mit den einstmaligen Bestrebungen der Grünen, "Kindersex" legalisieren zu lassen.
Lautmann selbst hat unter anderem im Jahr 1994 ein Buch mit dem Titel "Die Lust am Kind" veröffentlicht. Auch für die "Akademie Waldschlösschen" hat er mindestens einen einschlägigen Text geschrieben. Im Jahr 2003 beklagte er die Diskriminierung von Pädophilen durch die Mehrheitsgesellschaft.

Die Verantwortlichen der Akademie wollen von all dem nichts gewusst haben. Lautmann sei für die Akademie wichtig, weil er ein Vorreiter der Homosexuellenbewegung gewesen sei, sagt Stiftungsvorstand Rainer Marbach der "FAS". Jürgen Trittin wollte sich zuerst nicht näher zu den Vorwürfen gegenüber Lautmann äußern. Später verfasste er zusammen mit Rita Süssmuth (CDU), die ebenfalls in Beirat der Akademie sitzt, und der SPD-Politikerin Gabriele Andretta einen Brief, in dem die Stiftung dazu aufgefordert wird, klar Stellung gegen Pädophilie zu beziehen.

Quelle: huffingtonpost.de

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