21.10.2017
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Aktuelles

Das West LB-Ende und die Folgen

Neue Milliarden-Lasten für den Landeshaushalt NRW, die Sparkassen und den Bund - das Abenteuer WestLB endet für die Mitarbeiter und die Steuerzahler mit dem erwarteten Fiasko. Die einen werden zum großen Teil ihren Job im altbekannten Haus verlieren, die anderen dürfen für den abschließenden Umbau der Krisenbank noch einmal tief ins Portemonnaie greifen. Dass die Sparkassen eine Verbundbank behalten sollen, ist nur ein schwacher Trost.

2002 wäre bei der Aufspaltung der WestLB in die Förderbank und die kommerzielle AG die Chance gewesen, die Weichen grundlegend anders zu stellen. Bis zuletzt blieb aber offen, welches tragfähige Geschäftsmodell die von der Politik gehätschelte Landesbank nach dem eklatanten Versagen auf verschiedenen Feldern und vielen heiklen Geschäften eigentlich haben soll. Als die Krise kam, war alles zu spät.

Jetzt muss das hoch verschuldete Land als Miteigentümer die neue WestLB-Last über einen Nachtragsetat stemmen. Höchst ärgerlich für die rot-grüne Minderheitsregierung, die als Haushälter bisher alles andere als glücklich agiert. Nachschlag für die gescheiterte Landesbank - wie soll man dies angesichts vieler Sparmaßnahmen erklären? Und dass man das frische Geld mit Blick auf weitere Neuverschuldung den Investitionen zuordnen will, macht nicht nur die Opposition hellhörig.

(Quelle: Kommentar aus der Borkener Zeitung Wirtschaft)

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