27.05.2017
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Aktuelles

BREXIT

Die Würfel sind gefallen, Großbritannien bekam per Wählervotum den Auftrag diese EU zu verlassen.

Es ist zu einfach zu behaupten dieses Votum wäre das Ergebnis einer hetzerischen und rassistischen Hasskampagne gegen Migration. In die Tiefe betrachtet ist es eher ein Ergebnis jahrelanger Misswirtschaft, Reglementierungen und Bürokratiewahn. Den EU Ländern wurde weitestgehend ihre Identität genommen, mit dem Ziel einen europäischen Staat zu schaffen.

Aufgrund der unterschiedlich gewachsenen Strukturen und länderspezifischen Eigenarten besteht jedoch zwischen den einzelnen Nationen ein gewisses Sozial- u. Wirtschaftsgefälle. Diese kann man nicht durch restriktive Maßnahmen und durch eine Politik die an den Menschen vorbei geht angleichen. Damit bereitet man jedoch den Nährboden für Rechtspopulistische Parteien, die durch Stammtischpolitik „Volkes Sprache“ spricht“. Irgendwann entlädt sich dann Volkes Zorn. Enttäuschung und Wut spiegelt sich in positive Wahlergebnisse für Rechte Parteien wieder und endet schlimmstenfalls in einem Referendum mit dem Ziel aus der EU auszutreten.

Nichts anderes haben wir gerade in Großbritannien erlebt.

Über die weltweiten Reaktionen und Äußerungen verantwortungsvoller Politiker kann man nur staunen und den Kopf schütteln. Jeder der Austritt sofort in den Wald ruft, hat nicht wirklich was dazu gelernt. Denn ein Weiter so wie bisher, kann und darf es nicht geben.

Wenn die NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Ganze mit den Worten kommentiert

Der Austritt muss jetzt schnell, klar und konsequent umgesetzt werden. Nachverhandlungen und Verzögerungen darf es nicht geben – und vor allem keine Rosinenpickerei“,

dann zeugt das von wenig politischen Sachverstand. Genau durch diese Form der Ignoranz und Arroganz der Herrschenden droht Europas Fall.

Die EU ist jetzt gefordert sich neu zu entdecken und das tägliche politische Geschäft endlich an den Bedürfnissen der Menschen in Europa auszurichten. Die Europäische Union muss in den einzelnen Ländern neu definiert werden. Bevormundung und Bürokratiewahn muss ersetzt werden durch Soziale Gerechtigkeit, Bürgernähe und Teilhabe.

Durch die pro BREXIT Abstimmung erwarten nicht nur die Menschen in Großbritannien ein entschlossenes und energisches Handeln um unser Europa zukunftssicher auszugestalten.

Am Ende des Referendums Großbritanniens muss nicht zwangsweise der BREXIT stehen, sondern vielmehr ein Organisationsentwicklungprozess hin zur Europäischen Union des Vertrauens und der sozialen Gerechtigkeit.

Jede Krise bietet gleichzeitig auch neue Chancen.

Wir von der Familien-Partei Deutschlands in NRW rufen alle verantwortlichen Politiker in Europa auf diese Chancen zum Wohle aller Europäer zu nutzen. Statt Austrittsverhandlungen zu führen muss die EU reformiert werden, so dass sich die europäischen Bürger Landauf und Landab wiederfinden können. Alles muss dabei auf den Prüfstand. Am Ende muss in jeder Nation der EU ein Referendum stehen, auch erneut in Großbritannien. Wenn das Angebot stimmt, wird die EU gestärkt aus dieser Krise hervorgehen und zukünftig an dem Wohle der Menschen ausgerichtet sein.

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