25.04.2017
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Aktuelles

Berliner Grüne in Schockstarre

Blitzschnell trennen sich die Berliner Grünen von ihrem Wahlkampfmanager - knapp zwölf Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl. Ohne Erklärung.

Es ist Hoffest im Roten Rathaus. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat Eliten aus Politik, Wirtschaft und Kultur geladen. Auch die Grünen feiern mit. Wowereits Herausforderin Renate Künast verkündet gut gelaunt, dass sie anstrebt, nächstes Jahr selbst das Hoffest zu eröffnen. Am Tag danach hat ihr Projekt "Übernahme des Roten Rathauses" nach der Abgeordnetenhauswahl im September einen kräftigen Dämpfer erhalten.

Mitten im Höhenflug der Grünen, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der SPD liefern, entbindet die Berliner Partei-Spitze überraschend ihren Geschäftsführer und Wahlkampfmanager André Stephan von seinen Aufgaben. Die dürre Pressemitteilung besteht aus einem Satz, nennt keine Gründe. Die Grünen-Spitzenvertreter in Partei, Fraktion und Wahlkampfteam schweigen. Anrufe werden nicht entgegengenommen. Ausgerechnet die Grünen, die immer auf Transparenz pochen und lückenlose Aufklärung fordern, schotten sich total ab.

Schon zwei Stunden vor der Pressemitteilung meldete die "Bild"-Zeitung, Stephan sei nach einer Trunkenheitsfahrt von der Polizei festgenommen worden. Der 31-Jährige soll der Mann sein, der Beamten auffiel, weil er vor einer Kreuzung am Steuer eingeschlafen war. Zunächst reagierte er kaum, dann sehr aggressiv. Bevor Verstärkung eintraf, versuchte er zu fliehen. Dann trat, schubste und beleidigte er Beamte. Die Polizei berichtet über den Vorfall, nennt aber keinen Namen.

Die Vermutung liegt nahe, dass Stephan auf der Rückfahrt vom Hoffest war. Der Alkoholisierte gab nach Polizeiangaben selbst an, von einer Feier zu kommen. Nun zogen die Grünen wohl die Notbremse. Erste Anfragen bei ahnungslosen Grünen lassen vermuten, dass der mutmaßliche "Sünder" seine Partei nicht informierte. Danach Schweigen. Die Öffentlichkeit darf rätseln.

Familien-Partei-NRW:  
Wir wünschen unseren Kollegen in Berlin viel Erfolg!

 

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