18.11.2017
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Aktuelles

Anmerkung zur Kölner Demonstration

Weg mit der doppelten Staatsbürgerschaft!

Demonstrieren grundsätzlich ja, aber bitte sehr am richtigen Ort!
Zuerst sind wir dankbar und froh das alles anscheinend friedlich verlaufen ist.
Die doppelte Staatsbürgerschaft ist fehl geschlagen.
Wir fordern die sofortige Überarbeitung des Staatsangehörigkeitsgesetz.
In diesem Zusammenhang erlauben wir uns Reinhard Müller von der FAZ zu zitieren, der es im Wesentlichen auf den Punkt brachte.
"So wie die Politik der offenen Grenzen von Wunschdenken geprägt war, so war die breite Einführung der doppelten Staatsangehörigkeit mit der Erwartung verbunden, die Integration insbesondere von Türken würde dadurch gefördert – eine Illusion. Dabei hat es schon vor gut 15 Jahren nicht an warnenden Stimmen gefehlt: Wenn aus einem Ausländer ein Deutscher wird, so sollte das ein krönender, formaler wie emotionaler Schlussstein einer Einwanderungsgeschichte sein. Doch eine ziemlich große Koalition ist bis jetzt der Ansicht, die großzügige, ja blinde Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit auch an Flüchtlinge sei der Ausgangspunkt einer großartigen Integration.

Deutsche Staatsbürgerschaft und Erdogan-Anhänger: Für Reinhard Müller passt das nicht zusammen.
Heute ernten wir die Früchte dieser Politik, der jedes Gefühl für Staat und Nation, für Sinn und Form völlig abgeht. Schon damals wusste man, dass viele Staaten ihre Bürger jedenfalls faktisch nicht aus ihrer Zugehörigkeit zum Heimatland entlassen wollen. Dazu gehört die Türkei, deren innere Konflikte nun auf deutschen Straßen ausgetragen werden."

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