23.05.2017
Besucher Gesamt
Online:
2
Besucher heute:
10
Besucher gesamt:
110.852
Zugriffe heute:
15
Zugriffe gesamt:
261.521
Besucher pro Tag: Ø
51
Zählung seit:
 22.05.2011

Aktuelles

Arbeitsstress

Auswertung der Krankenkassen Psychische Probleme durch Arbeitsstress nehmen zu

Montag, 13.05.2013, 03:59


dpa Arbeitnehmer in Deutschland beklagen zunehmenden Stress im Job
Leistungsdruck und ständige Bereitschaft führen bei immer mehr Arbeitsnehmern zu psychischen Erkrankungen – das geht aus den Daten der gesetzlichen Krankenkassen deutlich hervor. KKH-Chef Kailuweit warnt vor der neuen „Volkskrankheit Nummer eins“.
Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt nehmen immer weiter zu. Das belegen neue Daten der gesetzlichen Krankenkassen, wie die „Bild“-Zeitung vom Montag berichtet. Demnach waren nach einer Auswertung der Kaufmännischen Krankenkasse KKH im Jahr 2012 Verkäufer im Groß- und Einzelhandel im Schnitt 43,6 Tage wegen psychischer Probleme krankgeschrieben. Im Gesundheits- und Sozialwesen waren es im vergangenen Jahr 40,7 Fehltage.

„Psychische Erkrankungen könnten in ein paar Jahren die Volkskrankheit Nummer eins werden“, sagte KKH-Chef Ingo Kailuweit der Zeitung. „Erfolgsdruck und ständige Erreichbarkeit sind auf Dauer eine Gefahr für die Gesundheit. Da müssen wir mit den Arbeitgebern gegensteuern.“

Überstunden, Wochenendarbeit, Dauerbereitschaft

Dies sei unabhängig von den Branchen durch ständige Rufbereitschaft via Handy und Email und mehr Leistungsdruck begründet, belegen auch Zahlen des Statistischen Bundesamtes. So klagen 59,1 Prozent der Arbeitnehmer über „atypische Arbeitszeiten“ durch Überstunden, Wochenendarbeit, Dauerbereitschaft.

Laut DGB müssen 63 Prozent der Arbeitnehmer in gleicher Zeit heute mehr leisten als noch vor einigen Jahren – die Hälfte gab eine Wochenarbeitszeit von mindestens 45 Stunden an. 72 Prozent leisten sogar 15 Überstunden pro Woche und mehr.

Zurück